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Gründung und Mitglieder:

Die Ministrings Luzern, eines der besten und erfolgreichsten Schweizer Jugendorchester, wurden im Herbst 1984 von Herbert Scherz, Lehrer für Violine
und Kammermusik an der Musikhochschule Luzern, gegründet. Die mitwirkenden Kinder waren damals zwischen 10 und 13 Jahre alt, und schon bald musste die obere Altersgrenze auf 16 Jahre festgelegt werden, um die "Strings" mini zu halten. Schon bei den ersten Konzerten erregte das junge Orchester Aufsehen durch seine Sicherheit im Zusammenspiel und durch die Schönheit seines Klangs. Adrian Marthaler drehte einen Fernsehfilm über die Ministrings, der das Orchester bekannt machte.

die erste Ministrings-Besetzung
Seit Beginn wurde das Orchester vom ersten Pult aus geleitet. Herbert Scherz probte mit der Gruppe und wurde dabei von seiner Frau, der Cellistin Regula Scherz-Faesi unterstützt. Die jungen Musiker wechselten auch in den Stimmen ab und spielten alle Soli selbst. Fast alle GeigerInnen spielten auch Bratsche und lernten so das Orchester aus verschiedenen Perspektiven kennen.
Im Lauf der Jahre wirkten 121 Jugendliche mit, von denen inzwischen mehr als die Hälfte den Musikerberuf ausüben.
Konzerte und Tourneen:
Seit der Gründung des Orchesters haben die Ministrings mit grossem Erfolg über 300 Konzerte in der Schweiz und im Ausland, unter anderem in Deutschland, Liechtenstein, Finnland, Tschechien, Kroatien und den USA, gegeben.
CD's und Repertoire
Verschiedene Komponisten schrieben Werke für die Ministrings, unter anderen auch der bekannte kroatische Komponist Bruno Bjelinski (1909-1992). Im Jahr 1999 gelangte eines der letzten Werke des Schweizer Komponisten Caspar Diethelm (1926-1997), das er den Ministrings gewidmet hatte, zur Uraufführung. Das Werk wurde auf der zweitletzten der 5 CD's, die von den Ministrings verröffentlicht wurden, eingespielt. Die letzte CD mit Werken von Vivaldi, Bach, Weber und Holst ist 2006 erschienen.
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